Vielen Dank!

Das Fem:Fest 2021 ist zu Ende gegangen und wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden, Unterstützer*innen, den Gebärdensprachdolmetscherinnen und Referent*innen, die das diesjährige Fem:Fest möglich gemacht haben!

Danke an:

… Lisa und Christina, die drei unserer Veranstaltungen in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt haben.

… Svantje Schröder, Anna Börner und Maya für die spannenden Gespräche und die tollen Podcasts, die daraus wurden.

… Toni und Lina, Jannika Kämmerling und Lea Schebaum sowie Selina und Anna für ihre interessanten und kreativen Workshops.

… Saboura Naqshband, Ana Graça Correia Wittkowski und Betânia Schröder sowie Mitali Nagrecha für die bereichernden Vorträge mit anschließendem Austausch.

…. den Filmverleih Embaúba Filmes, der es uns ermöglichte den Film „Sementes: Mulheres Pretas No Poder“ zu zeigen und Camila Santos de Jesus, die eine Einführung in das Thema gegeben hat.

… Demokratie leben!, der DGB Jugend Hessen Thüringen und das autonome Alle FLINTA* Referat der Uni Mainz, die das Fem:Fest 2021 durch ihre finanzielle Unterstützung erst ermöglicht haben.

… alle Teilnehmenden, Zuschauenden und Interessierten. Schön, dass ihr dabei wart!

… das gesamte Organisationsteam und alle Unterstützenden, die das Fem:Fest möglich gemacht haben.

Wir, das diesjährige Fem:Fest Mainz-Wiesbaden Orgateam, sagen Danke!

Dekonstruieren, re-konstruieren und vermitteln – was brennt Dir unter den Nägeln?

Am Sonntag, den 05.12 findet der Zine-Workshop „Dekonstruieren, re-konstruieren und vermitteln – was brennt Dir unter den Nägeln?“ von 11-18 Uhr in der Bar Jeder Sicht, in der Hintere Bleiche 29, 55116 Mainz statt.

Unter dem Thema „Nägel“ veranstalten wir, Anna Geselle und Selina Hammer, einen FLINTA* Zine-Workshop. Unter Einhaltung der 2G+ -Regeln können sich
bis zu 8 Genesen und/oder Geimpfte mit zusätzlichem aktuellen negativen Schnelltestergebnis oder einem negativen PCR Test, der innerhalb der letzten 48 Stunden durchgeführt wurde, zum gemeinsamen Kreativsein treffen. Anmeldung unter femfest_mz.wi@web.de, über eine Direktnachricht bei Instagram: https://www.instagram.com/femfest_mz.wi/ oder über das Jotform: https://form.jotform.com/femfest_mzwi/veranstaltungsanmeldung.

Wir möchten den Workshop so barrierearm wie möglich gestalten, weswegen wir Euch bitten, uns auf Eure individuellen Bedürfnisse frühzeitig hinzuweisen. Eine barrierefreie Rampe kann angefordert werden und eine barrierefreie Toilette befindet sich in der näheren Umgebung (Münsterplatz).

Was erwartet Euch?


Das Zine-machen entstammt einer langen Tradition feministischen, informellen Verlagswesens und ist Werkzeug, um Communities in cis-heteronormativen-Strukturen zu schaffen. So können intime Themen, frei nach dem Motto „das Private ist politisch“ unzensiert, kreativ miteinander ausgetauscht werden. Nach einem Vortrag zur feministischen Geschichte der Zine-Kultur werden die Teilnehmenden selbst zu Zinester:innen. Gemeinsam oder einzeln, laden wir Dich ein, mit Text; Bild; Zeichnung zu experimentieren, zu improvisieren und herauszufordern. Zines schaffen Raum für Erzählungen, die noch nicht in Worte oder Bilder gefasst werden konnten. Was möchtest Du erzählen?

Muss ich etwas mitbringen?

Magazine, Zeitschriften und alles, was Du zum Malen, Zeichnen, Skribbeln brauchst.
Falls keine Materialien vorhanden sind, werden wir welches stellen.

Wir freuen uns auf Dich!

Policing and Punishment in Germany: Frameworks for Reform and Resistance (in Englisch)

Tomorrow, November 26th, at 7:00 pm, one day after the international day against patriarchal violence, Mitali Nagrecha from the Justice Collective Berlin will give a lecture on „Policing and Punishment in Germany: Frameworks for Reform and Resistance“.

During this session, we will start with a brief historical overview of abolition, which today is a movement to end societies’ use of punishment, including policing and prisons—and to replace these institutions with community-based alternatives. We will have an overview of what policing and punishment looks like in Germany today, including how punishment targets racialized groups and people experiencing poverty. We will conclude by considering the implications of these realities for our movements against punishment, and for feminist struggle, including against gender-based violence.

Tap here to join the Zoom meeting.

Riot Not Diet – Fettfeindlichkeit zerschmettern

JUHU! Seit heute ist unser Podcast „Riot Not Diet – Fettfeindlichkeit zerschmettern“ online verfügbar.

In diesem Podcasts sprechen wir mit Anna. Anna ist queere Feministin, die ihren Körper meistens liebt, verwöhnt und als Waffe benutzt. Radical softness ist das Mittel der Wahl und pink ist nicht das Problem. In ihrem Aktivismus wird sie vor allem von Angststörung gebremst und Entstigmatisierung
von Psychopharmaka ist auch ein Ziel von ihr.

Im Podcast erzählt Anna über alltäglich erlebte Fettfeindlichkeit beim Daten oder beim Arzt, aber auch über ihre empowernde Haltung “einfach sein zu dürfen“ und sich nicht zu verstecken.

Es geht um das Aufbrechen von Schönheitsidealen, dem Verlernen von normierten
Sehgewohnheiten, warum die Moralisierung von Essen problematisch ist und wie das
wiederkehrende Stören von Alltagssituationen eine Möglichkeit für uns alle ist, solidarisch
und aktivistisch gegen Fettfeindlichkeit vorzugehen.

Den Podcast findet ihr auf Spotify: https://open.spotify.com/show/6a084ZbVwTAPjPWJIBEb4C?si=7VWqHwbaQkeUhyhNnI6r0w&nd=1

Apple Podcast:

https://podcasts.apple.com/de/podcast/riot-not-diet-fettfeindlichkeit-zerschmettern-mit-anna/id1594818001?i=1000542917955

GooglePodcast: https://podcasts.google.com/feed/aHR0cHM6Ly9hbmNob3IuZm0vcy8zYzU3NGU4Yy9wb2RjYXN0L3Jzcw?sa=X&ved=0CAMQ4aUDahcKEwiIqc3fwZ_0AhUAAAAAHQAAAAAQAg

Anchor: https://anchor.fm/femfest-mz-wi/episodes/Riot-Not-Diet–Fettfeindlichkeit-zerschmettern—mit-Anna-Brner-e19tht5

Wenn du kein Abo oder kein Zugang zu dem Podcast hast, schreib uns gerne eine Mail an femfest_mz.wi@web.de oder sende uns eine Nachricht über Instagram: https://www.instagram.com/femfest_mz.wi/ dann schicken wir dir die Folgen gerne zu!

Wir freuen uns über eure Rückmeldungen!!

Außerdem sind auch die Transkripte auf Deutsch und Englisch ab heute zugänglich.

Hier das Transkript auf Deutsch per pdf.

Am 25.11. ist internationaler Tag zur Beseitigung der patriatchaler Gewalt

Demo in Wiesbaden

Patriarchale Gewalt stoppen!
Zuhause, am Arbeitsplatz, auf der Straße, überall und weltweit.

Weltweit erfahren FLINTA jeden Tag Gewalt, auf psychische oder physische Weise, ob in Form von Belästigung, einer Vergewaltigung oder eines Femizids. Auch in Wiesbaden gab es Anfang des Jahres einen Femizid, am 01.02.2021 wurde eine Frau auf offener Straße von ihrem Ehemann ermordet und ihre Schwester schwer verletzt. Femizide sind keine Seltenheit, durchschnittlich wird allein in Deutschland jeden dritten Tag eine Frau durch ihren (Ex-)Partner ermordet. Auch international betrachtet nehmen antifeministische Strömungen zu und Gewalt gegen FLINTA wird politisch sogar noch befeuert, wie beispielsweise in der Türkei durch den Austritt aus der Istanbul-Konvention diesen Jahres, die FLINTA vor sexualisierter und häuslicher Gewalt schützen sollte.

Noch immer wird auch massiv in das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper von Menschen mit Gebärmutter eingegriffen, wie dieses Jahr in Texas, wo das sogenannte Herzschlag-Gesetz ein fast vollständiges Abtreibungsverbot bedeutet.

Rechte und antifeministische Strömungen wie die selbsternannte Incel-Bewegung propagieren vor allem im Netz ihren Hass gegen FLINTA und damit verbundene rassistischen Gewaltfantasien und gewinnen weltweit immer mehr Anhänger.

Wir wollen und werden diese Zustände nicht hinnehmen. Genauso
wehren wir uns gegen die Instrumentalisierung migrantischer Täter, bei der es nicht darum geht, FLINTA zu schützen, sondern die eigene rassistische Agenda voran zu bringen.
Sexualisierte Gewalt und sexistisches Verhalten kennen keine Herkunft. Sie ziehen sich durch alle Kulturen, Nationen und sozialen Schichten.

Unsere Antwort ist klar.
Feminismus in die Offensive!

Wir treffen uns um 18 Uhr zu einer Kundgebung am Wallufer Platz und starten um 18:30 Uhr mit der Demo. Schreibt uns gerne über Social Media, wenn ihr Redebeiträge halten möchtet oder eure Texte vorgelesen werden sollen.
Wir würden uns freuen, wenn ihr lila tragen und Transparente/Schilder und Fahnen mitbringen würdet, damit wir unsere Forderungen gut sichtbar zeigen können.
Es ist der internationale Tag gegen patriarchale Gewalt, also bitte lasst eure Parteifahnen daheim.
Jegliche Diskriminierungsformen haben keinen Platz auf unserer Demo und werden nicht toleriert.
Wir sehen uns auf der Straße!

Demo in Mainz

Am 25. November 2021 wollen wir lautstark im Kampf gegen sexualisierte und patriarchale Gewalt auf die Straße gehen. Auch die Uni ist nicht frei von sexualisierter Gewalt, deshalb demonstrieren wir dieses Jahr auf dem Campus der JGU.

Der 25. November ist der Internationale Tag gegen patriarchale Gewalt und weltweit rufen feministische Gruppen an diesem Tag zu Aktionen auf. Patriarchale Gewalt hat verschiedene Formen und wirkt zusammen mit anderen Unterdrückungsformen. Sie drückt sich als sexualisierte Gewalt aus und auch als strukturelle Gewalt gegen Mädchen, Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, trans, agender und queere Menschen.

Wie auch der aktuelle Fall zeigt, zu dem der @asta_uni_mainz auch eine Stellungnahme veröffentlicht hat, ist die Uni derzeit kein sicherer Ort für Betroffene sexualisierter Gewalt. Bei sexualisierter Gewalt kommt es selten zu Verurteilungen. Verantwortung zu übernehmen darf deshalb nicht von richterlichen Entscheidungen abhängen. Sexualisierte Gewalt hat aber Konsequenzen für Betroffene und sollte deshalb nicht ohne Konsequenzen für Täter*innen bleiben. Wir fordern, dass die Uni sich solidarisch zeigt und ihre Handlungsmöglichkeiten nutzt, Betroffenen zuhört und ihnen Schutz bietet.

Lasst uns laut und solidarisch sein! Gemeinsam lassen wir das Patriarchat Stück für Stück zerkrümeln.

Die Kundgebung wird um 12 Uhr mittags auf dem Uni Campus am Forum beginnen. Dann ist ein Demozug über den Campus mit anschließender Schlusskundgebung am Startpunkt geplant.

Das Aktionsbündnis besteht aus @alleflintax_mainz@femko_mainz@pia_profamilia_mainz@catcallsofmainz@f_bibliothek